Fragen und Antworten

Wieviel Platz benötige ich für einen Container?

Je nach Größe des Behälters (Absetzcontainer oder Abrollcontainer) muss auch der Stellplatz beschaffen sein.
Die genauen Behälterabmessungen können Sie unserer Containerübersicht entnehmen. Zur Zufahrt ist eine Mindestbreite von 3 m Voraussetzung.

Hierfür bitten wir Sie um Rücksprache mit unserer Disposition, da verschiedene Fahrzeuge eingesetzt werden können. 

Was passiert, wenn der Container nicht sortenrein befüllt wurde?

Bei sortenreiner Befüllung können die Fraktionen der bestmöglichen Entsorgung bzw. Verwertung zugeführt werden. Bei Fehlwürfen und Vermischungen müssen die Mengen händisch nachsortiert werden, wodurch für Sie weitere Kosten entstehen.

Wie schnell kann der Container aufgestellt werden?

Wir stellen Ihnen den angeforderten Container nach Wunsch schnellstmöglich. Im nahen Umkreis (Schwabach, Nürnberg, Fürth, Roth etc.) erfolgt die Aufstellung am nächsten oder übernächsten Werktag.

Wie voll darf der Container befüllt werden?

Der Container darf maximal bis zur erkennbaren Ladekante befüllt werden. Die Ladung muss beim Transport zum Schutz aller Verkehrsteilnehmer gesichert sein.

Beachten Sie die maximale Zuladung von 8 Tonnen bei Absetzcontainern und 10 Tonnen bei Abrollcontainer.

Darf der Container auf öffentlichen Flächen stehen?

Je nach Vorschriften der jeweiligen Stadt- bzw. Landkreisverwaltung muss zur Gestellung auf öffentlichen Flächen (Bürgersteig, Parkbuchten etc.) eine Genehmigung vorliegen.

Unser Vertriebsteam hilft Ihnen gerne bei der notwendigen Beantragung der entsprechenden Genehmigung. Bitte berücksichtigen Sie entsprechende Vorlaufzeiten für die Beantragung.

Wie gehe ich mit gefährlichen Abfällen um?

Unter dem Punkt „Entsorgungskonzepte“ finden Sie einen Auszug von gefährlichen Abfallfraktionen. Bitte sprechen Sie bezüglich gefährlicher Abfälle immer im Vorfeld mit unserem Vertriebsteam.

Der Abfall muss genau eingestuft, der Entsorgungsweg geklärt und die speziellen Anforderungen an den Transport berücksichtigt werden.
Bei der Abfalleinstufung kann ein Sicherheitsdatenblatt bzw. eine genaue Analytik hilfreich und entscheidend sein.

Was darf ich in einen Bauschuttcontainer füllen?

Als Bauschutt gelten mineralische Abfälle wie Fliesen, Beton, Mauerwerk, Porzellanabfälle ...

Was muss beim Umgang mit Mineralfaserabfällen beachtet werden?

Mineralwolle, auch Glas- oder Steinwolle genannt, muss zur Entsorgung und zum Abtransport in KMF-BigBags verpackt sein. Diese müssen luftdicht verschlossen werden.

Generell gilt: Mineralwolle-Abfälle werden als gefährlicher Abfall eingestuft, solange kein gegenteiliger Nachweis für die Unbedenklichkeit vorliegt.

Wie entsorge ich Asbest?

Asbestabfälle unterliegen vielen gesetzlichen Vorschriften. Diese müssen auf Grund der hohen gesundheitlichen Belastung durch die schädlichen Asbestfasern unbedingt beachtet werden. Es gibt für Asbestabfälle spezielle Andienungspflichten, die besagen, dass je nach Abbau- und Entstehungsort der Asbestabfälle der Entsorgungsweg zu einer vorgeschriebenen Deponie erfolgen muss.

Um die Verteilung bzw. Verwehung der Asbestfasern beim Transport und der Ablagerung zu vermeiden, müssen die Abfälle in Big Bag´s verpackt sein.

Bei weiteren Fragen berät Sie gerne unser Vertriebsteam. Big Bag´s zur fachgerechten Verpackung können bei uns erworben werden.

Wie erfolgt die Abrechnung nach der Entsorgung und Abholung?

Die Abrechnungskosten setzen sich wie folgt zusammen:

  1. Entsorgungskosten: Menge der jeweiligen Fraktion x Preis pro Mengeneinheit
    (Zum Nachweis der abgerechneten Menge wird Ihnen ein Wiegeschein zugestellt.)
  2. Transportkosten: Transportpauschale je nach Anfallstelle
  3. Behälterkosten: Für längerfristige Behältergestellungen entstehen Mietgebühren

Bei der Entsorgung von gefährlichen Abfällen entstehen zusätzliche Kosten für den Sammel- oder Einzelentsorgungsnachweises.